Idee & Geschichte

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Der Verlag Buchkultur und das Wissenschaftsministerium haben im Herbst 2007 das Konzept zur „Wahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres“ entwickelt. Ziel war es, Leistungen der Forschung und den aktuellen Stand der Errungenschaften zu kommunizieren – in jenen Themenbereichen, die die Öffentlichkeit interessieren und berühren. Die wissenschaftlichen Sachbücher stehen also im Mittelpunkt und mit ihnen jene Personen, die Forschung betreiben und durch Publikationen vermitteln.


 

Forschung & Kommunikation

„Forschung verfügt über das Potenzial, die dringenden Bedürfnisse und Bedenken der Gesellschaft anzugehen und zu beantworten. Daher ist die Kommunikation der Forschung und die Einbeziehung der Öffentlichkeit mehr als eine Priorität.“ Janez Potocnik, EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung, sprach 2007 bei seiner Eröffnungsrede zur jährlichen Konferenz „Communicating European Research“ aus, was sich alle Personen, die mit Forschung und Technologie im weitesten Sinn zu tun haben, schon seit Jahren dachten: Leistungen von Wissenschaft und Forschung müssen in die Öffentlichkeit transportiert werden, um das Verständnis der Menschen für ihren gesamtgesellschaftlichen Nutzen zu stärken.

 

Marktsituation & Hintergrund

Im Buchbereich war und ist das populärwissenschaftliche Genre ein wachsender Markt. Dennoch gab es kaum Verlage, die explizit auf das wissenschaftliche Sachbuch ausgerichtet waren. Die Titel erschienen meist in Reihen oder Labels bei größeren Verlagshäusern.
Erstmals im deutschsprachigen Buchhandel kam es mit der „Wahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres“ zu umfassenden Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Sachbuchs. Dadurch wird einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, relevante Themen der Forschung kennenzulernen und sich damit auseinanderzusetzen.