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Sich fühlen. Die neue Wissenschaft der Interozeption als Schlüssel für körperliche und geistige Gesundheit
Medizin/Biologie
Sich fühlen. Die neue Wissenschaft der Interozeption als Schlüssel für körperliche und geistige Gesundheit
Interozeption ist die Wahrnehmung und Interpretation von Signalen aus unserem Körperinneren durch unser Nervensystem. Der Körper zeigt uns, wann wir hungrig sind, wann uns kalt ist, wann wir mit Angst oder Panik reagieren – und er tritt dabei in Dialog mit unserem Gehirn. Trotzdem fällt es oft schwer, seine Signale richtig zu deuten. Doch dieser «sechste Sinn» existiert nicht nur tatsächlich, sondern er beruht auch auf mittlerweile messbaren Körperempfindungen. Der Zugang zu ihm, also Interozeption, ist eine Fähigkeit, die sich durch Training, aber auch durch gezielte Interventionen nachweislich verbessern lässt, und ein wesentlicher Schlüssel zu unserem Wohlbefinden.
Caroline Williams ist Biologin und Wissenschaftsjournalistin. Ihre Texte erscheinen außerdem regelmäßig im Guardian, The Times, The Telegraph, BBC Future, BBC Earth und im Boston Globe. Mit «Move» hat sie 2022 ein vielbeachtetes Wissenschaftsbuch vorgelegt, das die Zusammenhänge zwischen Bewegung, psychischer Gesundheit und Hirnfunktion erkundet.
Williams, Caroline
C.H.Beck
Yoga oder Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten
Medizin/Biologie
Yoga oder Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten
2500 Jahre sind die ersten Yoga-Sutren alt, Anweisungen für eine spirituelle Praxis, die von Buddhismus und Hinduismus aufgegriffen wurde. Im Mittelalter von den Arabern wiederentdeckt, inspirierte sie auch Muslime, Christen und Juden zu einer mystischen Gotteserfahrung. Philosophen entdeckten in der altindischen Lehre die Möglichkeit reiner Erkenntnis. Stefan Weidner erzählt die Geschichte des Yoga als eine Kraft des Ostens, die sich des Westens bemächtigt hat.
Stefan Weidner, Jahrgang 1967, studierte Islamwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn. Er lebt in Köln.
Weidner, Stefan
Hanser
Immunsystem neu gedacht. Wie psychische und soziale Faktoren unsere Gesundheit stärken
Medizin/Biologie
Immunsystem neu gedacht. Wie psychische und soziale Faktoren unsere Gesundheit stärken
Unser Immunsystem schützt vor Viren und Bakterien, heilt Wunden und kann vor Krebs und Autoimmunkrankheiten bewahren. Was meist übersehen wird: Es umfasst weit mehr als die biologische Ebene, denn auch psychische und soziale Abwehrkräfte spielen eine entscheidende Rolle. Der Psychoneuroimmunologe Christian Schubert offenbart eine ganzheitliche Sicht auf das Immunsystem, die nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für das Miteinander und die Interaktion in der Gesellschaft relevant ist. Er zeigt auf, wie wir auf unser natürliches und ganzheitliches Immunsystem vertrauen, sodass wir im Alltag umsichtiger, nachhaltiger und gesünder agieren können.
Dr. Dr. Christian Schubert ist Psychoneuroimmunologe und Universitätsprofessor am Department für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Von 2013 bis 2020 war er Vorstandsmitglied der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM).
Schubert, Christian
Arkana
Mensch. Evolution einer besonderen Spezies
Medizin/Biologie
Mensch. Evolution einer besonderen Spezies
Mit acht Milliarden über den ganzen Globus verteilten Individuen ist der Mensch so erfolgreich wie keine andere Säugetier-Art. Aber was sind wir eigentlich? Welche Rolle spielen Natur und Kultur für Gewalt und Mitgefühl, für Konflikte und Fortschritt? Und warum gelingt es der Menschheit nicht, sich zukunftsfähig zu verhalten? Anhand neuester Forschungen zeichnet Reichholf den Weg des Homo sapiens nach – und greift dabei über eine rein biologische Evolutionsgeschichte hinaus.
Prof. Dr. Josef H. Reichholf, 1945 in Niederbayern geboren, Evolutionsbiologe, war bis April 2010 Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München und Professor für Ökologie und Naturschutz an der Technischen Universität München.
Reichholf, Josef H.
Hanser
Wenn alle wissen, dass alle wissen. Gemeinsames Wissen und sein verblüffender Einfluss auf Geld, Macht und das tägliche Leben
Medizin/Biologie
Wenn alle wissen, dass alle wissen. Gemeinsames Wissen und sein verblüffender Einfluss auf Geld, Macht und das tägliche Leben
Tagtäglich treffen wir Annahmen darüber, was andere Menschen wissen und denken, und richten unser Handeln danach aus – oft, ohne uns dessen bewusst zu sein. Steven Pinker befasst sich damit, wie wir den Wissensstand anderer Menschen einschätzen. Anhand von zahlreichen Beispielen aus der Spieltheorie, der Geschichte und unserem Alltag zeigt er, dass unsere alltäglichen Interaktionen auf komplexesten Überlegungen beruhen – und warum diese Tatsache unser Zusammenleben entscheidend prägt.
Steven Pinker, geboren 1954, studierte Psychologie in Montreal und an der Harvard University. 20 Jahre lang lehrte er am Department of Brain and Cognitive Science am MIT in Boston und ist seit 2003 Professor für Psychologie an der Harvard University. Er war »Humanist of the Year 2006«, das »Time Magazine« zu den »100 einflussreichsten Menschen in der heutigen Welt«.
Pinker, Steven
S. Fischer
Stress verstehen. Wenn Körper und Psyche Alarm schlagen
Medizin/Biologie
Stress verstehen. Wenn Körper und Psyche Alarm schlagen
Jeder kennt ihn, nahezu jeder hat ihn – und die allermeisten von uns haben zu viel davon: Stress. Aber was genau wird damit beschrieben? Welche Reaktionen löst Stress in unserem Körper aus? Stress passiert nicht nur im Kopf. Das Konzept Stress beschreibt eine Anpassungsreaktion an eine bestimmte Situation: körperlich, seelisch und zwischenmenschlich. Werden wir mit etwas konfrontiert, das ein »Weitermachen wie bisher« unmöglich macht, müssen sowohl unser Körper als auch unsere Gefühle darauf reagieren.
Prof. Dr. Med. Eva Peters ist Professorin für Psychoneuroimmunologie der Berliner Charité und Fachärztin für Psychosomatische Medizin sowie für Dermatologie und Venerologie. Zudem leitet sie das Labor für Psychoneuroimmunologie an der Klinik für Psychosomatik der Universität Gießen.
Peters, Eva
C.H.Beck
Das Gehirn in der Menopause. Wie wir die bisher unentdeckte Kraft der Wechseljahre für uns nutzen können
Medizin/Biologie
Das Gehirn in der Menopause. Wie wir die bisher unentdeckte Kraft der Wechseljahre für uns nutzen können
Die Menopause ist noch immer ein Thema, über das viele Ärztinnen und Ärzte wenig wissen. Frauen fühlen sich deswegen oft allein gelassen mit den vielfältigen Symptomen, wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, aber auch Gedächtnislücken. Für Lisa Mosconi markiert die Menopause nicht nur das Ende eines Lebensabschnitts, sondern eine Phase des Übergangs und Neubeginns: Frauen, die lernen, sich während der Wechseljahre um ihren Körper adäquat zu kümmern, können ihr Gehirn sogar »verbessern«.
Dr. Lisa Mosconi, Neurowissenschaftlerin und Nuklearmedizinerin, hat in Florenz promoviert, leitet die Women’s Brain Initiative und ist Direktorin der Alzheimer’s Prevention Clinic am Weill Cornell Medical College, wo sie als Professorin für Neurologie und Radiologie lehrt. Zudem ist sie Mitglied der psychiatrischen Fakultät an der New York University.
Mosconi, Lisa
dtv
Diversität. Der biologische Sinn hinter der Vielfalt von Sex, Gender und Geschlecht
Medizin/Biologie
Diversität. Der biologische Sinn hinter der Vielfalt von Sex, Gender und Geschlecht
Der gesellschaftliche Blick auf Sexualität und Gender wurde lange Zeit von der Vorstellung geprägt, dass alles außerhalb der heterosexuellen Orientierung und der binären Geschlechteraufteilung unnatürlich sei. Beispiele aus dem Tierreich belegen das Gegenteil: Nathan H. Lents unternimmt eine biologische Reise durch das Liebesleben der Tiere und des Menschen. Es stellt sich heraus, dass die Fluidität von Geschlecht kein neues Phänomen ist.
Nathan H. Lents ist Wissenschaftler, Autor und Professor für Biologie am John Jay College an der City University of New York. Lents ist bekannt für seine Arbeiten in den Bereichen Zellbiologie, Genetik und Forensik sowie für seine Veröffentlichungen über die Evolution der menschlichen Biologie und des Verhaltens.
Lents, Nathan
DuMont
Berauscht der Sinne beraubt. Eine Geschichte der Ekstase
Medizin/Biologie
Berauscht der Sinne beraubt. Eine Geschichte der Ekstase
Wir alle sind von klein auf danach süchtig: Kontrollverlust, geistige Entrückung, größte Freude. Ein Begriff kommt dabei häufig zum Einsatz: Ekstase. Racha Kirakosian nähert sich ihr aus verschiedenen Richtungen: der des Individuums, etwa anhand der Schmerzerfahrung, aber auch der des Kollektivs, etwa beim Thema Massenwahn. Sie vereint Religionsgeschichte, Kulturgeschichte und Medizin, um eine Seite unseres Daseins zu beleuchten, zu der auch dunkle Aspekte wie Misogynie, Hexenjagd und politische Manipulation gehören.
Racha Kirakosian bekleidet eine Professur für Mediävistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zuvor war sie an der Harvard University und an der University of Oxford tätig. Ihre Forschung ist angesiedelt an der Schnittstelle von Frauengeschichte, Textkultur und Religion des Mittelalters.
Kirakosian, Racha
Propyläen
Rauch und Asche. Die geheime Geschichte des Opiums
Medizin/Biologie
Rauch und Asche. Die geheime Geschichte des Opiums
Imtav Ghosh zeichnet die Anfänge des Opiumhandels ab dem 19. Jahrhundert nach und macht deutlich, dass dessen Auswirkungen bis in die heutige Zeit reichen: von mächtigen Familien und prestigeträchtigsten Institutionen bis hin zur amerikanischen Opioid-Epidemie und dem Oxycontin-Skandal. So sicherte sich das Britische Weltreich durch den Anbau der Mohnblume in den indischen Kolonien die Handelsfähigkeit mit China, indische Bauern wurden über Jahrhunderte hinweg in prekärer Abhängigkeit gehalten, und die chinesische Bevölkerung wurde von einer Drogenepidemie überspült.
Amitav Ghosh wurde 1956 in Kalkutta geboren und lebt heute in New York. Ghosh studierte Geschichte und Sozialanthropologie in Neu-Delhi. Nach seiner Promotion in Oxford unterrichtete er an verschiedenen Universitäten. Mit »Der Glaspalast« gelang ihm weltweit der große Durchbruch als Autor.
Gosh, Amitav
Matthes & Seitz
Aufstieg und Fall der Menschheit. Warum unsere Spezies am Rand des Aussterbens steht
Medizin/Biologie
Aufstieg und Fall der Menschheit. Warum unsere Spezies am Rand des Aussterbens steht
Henry Gee erörtert, warum der Menschheit nicht mehr viel Zeit auf der Erde bleibt. Und wie es gelingen könnte, unser Überleben dennoch zu sichern. Warum die Fertilitätsrate der Menschheit sinkt und welche Probleme, eine schwindende Population in einer zunehmend unbewohnbaren Welt mit sich bringen: Laut Gee bleiben noch gut 200 Jahre, um einen Ausweg zu finden. Dazu zeigt der Autor, wie es dem Homo sapiens gelingen konnte, sich über die Erde auszubreiten. Bereits in rund 50 Jahren wird die Zahl der Menschen auf der Erde aber wieder abnehmen.
Dr. Henry Gee, Jahrgang 1962, ist ein britischer Paläontologe und Evolutionsbiologe. Er graduierte in Cambridge und arbeitet seit über dreißig Jahren als Senior Editor im Bereich Biologie für die renommierte Wissenschaftszeitschrift Nature.
Gee, Henry
Rowohlt
Denisova. Die Entdeckung einer neuen Menschenart
Medizin/Biologie
Denisova. Die Entdeckung einer neuen Menschenart
2010 konnte nur mit Hilfe von DNA-Analysen der Beleg für die Existenz einer bislang unbekannten Population der Gattung Homo vorgelegt werden – in der Denisova-Höhle in Sibirien. Diese wiederentdeckten Menschen können als asiatische Pendants zu den Neandertalern gelten. Das Buch erzählt die spannende Geschichte von der Entdeckung der Denisova-Menschen, deren Erforschung gerade erst begonnen hat.
Die Paläoanthropologin Silvana Condemi ist Forschungsdirektorin am Centre national de la recherche scientifique in Marseille. Ihre Schwerpunkte liegen auf biologischer Anthropologie, Archäologie und medizinischer Anthropologie.
François Savatier ist Journalist und arbeitet für das Magazin Pour la Science, wo er für den Themenbereich der Prähistorie zuständig ist.
Condemi, Silvana | Savatier, François
C.H.Beck
Kampf ums Unbewusste. Eine Gesellschaft auf der Couch
Medizin/Biologie
Kampf ums Unbewusste. Eine Gesellschaft auf der Couch
Die Vorstellung des Unbewussten begann mit dem Niedergang der Religion um 1800. Hundert Jahre später entstand die Psychoanalyse, die von Anfang an nicht nur Therapieform, sondern auch Instrument des Erkenntnisgewinns und der Kulturkritik war. Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun und der Psychoanalytiker Tilo Held beleuchten die Bedeutung des Unbewussten für gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen: Von Antisemitismus und Totalitarismus über sich wandelnde Geschlechterrollen bis hin zu Fake News und Verschwörungserzählungen.
Christina von Braun, geboren 1944, ist Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin. Sie war Professorin an der Humboldt-Universität im Fach Kulturwissenschaft und leitete dort bis 2003 den Studiengang Gender Studies.
Tilo Held, geboren 1938, war seit 1981 Ärztlicher Direktor der Rheinischen Landesklinik in Bonn. 1999 wurde er außerplanmäßiger Professor für Psychiatrie an der Universität Bonn. Im Jahr 2001 wechselte er nach Berlin, wo er die Fliedner Klinik Berlin am Gendarmenmarkt gründete und leitete.
Braun, Christina von | Held, Tilo
Aufbau
Eingesperrt und ausgegrenzt. Armut, Ausbeutung und Rassismus – eine andere Geschichte der Medizin
Medizin/Biologie
Eingesperrt und ausgegrenzt. Armut, Ausbeutung und Rassismus – eine andere Geschichte der Medizin
Nicht-weiße Menschen sind schwerer von Epidemien betroffen, weil Kolonialismus, Ausgrenzung und Rassismus Krankheitsausbrüche potenzieren. Das zeigt Edna Bonhomme in ihrem Buch: Vom Ausbruch der Cholera auf einer Plantage über die Verbreitung der Malaria im Zuge des Vietnam-Kriegs, die Rolle von Tuberkulose in New Yorker Gefängnissen bis zu den Folgen der Covid-Pandemie legt die Autorin dar, dass Krankheiten schon immer mit politischen Voraussetzungen interagiert haben.
Edna Bonhomme ist Wissenschaftshistorikerin, Journalistin und schreibt über Kultur. Sie promovierte in Geschichte an der Princeton University und hat einen Bachelor-Abschluss in Biologie und einen Master-Abschluss in Public Health.
Bonhomme, Edna
Propyläen
Leib und Seele. Eine Reise durch die Geschichte der Medizin
Medizin/Biologie
Leib und Seele. Eine Reise durch die Geschichte der Medizin
LAUDATIO Denkfehler ziehen sich durch die Medizingeschichte, wie Werner Bartens, Arzt und Wissenschaftsredakteur der SÜDDEUTSCHEN
ZEITUNG in diesem Buch zeigt, das von spirituellen Heilungsunternehmungen in frühen Hochkulturen über das Aderlassen bis zur digitalisierten High-Tech-Medizin der Gegenwart eine weite Reise durch die Historie nimmt. Bartens nimmt dabei anschaulich die Wechselwirkung von körperlichem Befinden und seelischem Zustand in den Blick, untersucht akribisch, wie psychologische Faktoren Wahrnehmung und Verlauf von Krankheiten beeinflussen können und appelliert dabei für eine ganzheitliche Betrachtung von Körper und Seele. Eine solche Perspektive ist aber weniger etabliert, als man annehmen würde, wie Bartens in seiner kritischen Auseinandersetzung mit modernen Tendenzen zeigt: Seine Untersuchung der Rolle der Ärzte in der Gesellschaft und der heutigen Arzt-Patienten-Beziehung kommt zu dem Schluss, dass sich die Mediziner inzwischen wieder von ihren Patienten – etwa durch die wachsende Bürokratisierung – weg bewegen bzw. sich gar von ihnen zunehmend entfremden.
Bartens plädiert für eine Rückbesinnung auf Empathie und menschliche Zuwendung und erweist sich dabei zugleich als äußerst talentierter Erzähler der Medizingeschichte.
-> weiter zum Buch
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Bartens, Werner
Rowohlt Berlin
Aufstand der Zellen. Warum Krebs in unserem Körper entsteht und wie neue Therapien ihn überlisten können
Medizin/Biologie
Aufstand der Zellen. Warum Krebs in unserem Körper entsteht und wie neue Therapien ihn überlisten können
Krebs wird oft für einen zeitgenössischen Killer gehalten, eine Krankheit, die durch unseren modernen Lebensstil entstanden ist. Doch Krebs war Begleiter der Menschheit von allem Anfang an. Krebs ist unvermeidbar, weil genau die Gene, die ihn befördern, auch für jede andere Funktion von Leben verantwortlich sind. Kat Arney klärt darüber auf, wie er entsteht – und wie man ihn besiegen könnte. Erst in den letzten paar Jahrzehnten wird nämlich in Richtungen geforscht, die tatsächlich zu einem Durchbruch führen könnten.
Kat Arney wurde an der University of Cambridge in Entwicklungsgenetik promoviert, von 2004 bis 2016 war sie Science Communications Manager für Cancer Research UK. Die preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin und Autorin mehrerer Sachbücher ist Co-Host der Wissenschaftssendung «Naked Scientists» bei der BBC.
Arney, Kat
C.H.Beck
Rausch, Gift und Heilung. Irrwege und Umwege medizinischer Behandlungen
Medizin/Biologie
Rausch, Gift und Heilung. Irrwege und Umwege medizinischer Behandlungen
Drogen, Alkohol und selbst Tabak sind auch aus der heutigen Medizin nicht wegzudenken. Und Aderlass und Blutegel tragen noch im 21. Jahrhundert zur Lebensrettung bei. Mittels Knochenleitung konnte Beethoven als Schwerhöriger noch komponieren, dieses Phänomen wird bis heute in der Medizin genutzt. Viele andere vermeintliche Kuriositäten, aber auch absurde Behandlungen werden von Daniela Angetter-Pfeiffer in diesem Buch vorgestellt.
Daniela Angetter-Pfeiffer, Dr., geboren in Wien, studierte Geschichte und Germanistik und ist am Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig. Die aktive Notfallsanitäterin befasst sich intensiv mit Medizin-, Militär-, (Natur-) und Wissenschaftsgeschichte, Notfall- und Katastrophenmedizin.
Angetter-Pfeiffer, Daniela
Amalthea
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