Über den Preis

Wahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres

Ziel des Projektes war von Beginn weg, Leistungen der Forschung und den heutigen Stand der Errungenschaften zu kommunizieren – in jenen Themenbereichen, die die Öffentlichkeit interessieren. Die wissenschaftlichen Sachbücher stehen dabei im Mittelpunkt und mit ihnen jene Personen, die Forschung betreiben und durch ihre Publikationen vermitteln. Gleichzeitig soll deutlich werden, dass das Buch auch in der heutigen Zeit ein zentrales Medium für die Wissensvermittlung ist.

Der Preis „Wissenschaftsbuch des Jahres” wird jährlich in vier Kategorien vergeben:

  • Naturwissenschaft & Technik
  • Medizin & Biologie
  • Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften
  • Junior-Wissensbücher

Entwickelt wurde das Konzept im Herbst 2007 (Kooperation Verlag Buchkultur/Wissenschaftsministerium). Im Jahr 2015 hat das BMWFW das Projekt übernommen. Mit der Durchführung wurde im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung der Verlag Buchkultur beauftragt.

„Leselust, die Wissen schafft“

Bundesminister Dr. Reinhold MitterlehnerAktiver Wissenstransfer ist zu einem wesentlichen Teilaspekt von Wissenschaft und Forschung geworden. Aus zahlreichen Studien wissen wir, dass sich weite Teile der Bevölkerung für wissenschaftliche Ergebnisse interessieren, gleichzeitig wird aber auch die oftmals zu komplexe Sprache der Experten und Expertinnen kritisiert. Daher sind informative und „leicht lesbare” Sachbücher ein geeigneter – und bei den Leser/innen immer beliebter werdender – Kanal, um einer breiten Öffentlichkeit Einblick in aktuelle Forschungsfragen zu geben. Die „Wissenschaftsbücher des Jahres” beherrschen diesen Spagat zwischen Wissensvermittlung und Lesevergnügen.

Das „Wissenschaftsbuch des Jahres” ist eine Bühne für hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um ihre Arbeiten zu präsentieren und den Wissenstransfer in die Gesellschaft zu fördern. Gleichzeitig ist diese Aktion auch eine gute Werbung für das wissenschaftliche Sachbuch und leistet einen wertvollen Beitrag zur Lesekultur.

Dr. Reinhold Mitterlehner
Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft