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Die Heilung der Welt. Das goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914
Medizin Biologie
Die Heilung der Welt. Das goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

Die Heilung der Welt. Das goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

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Die außergewöhnlich dramatischen Jahrzehnte zwischen 1840 und 1918 markieren eine Wendezeit, die bis heute unser Dasein und Leben prägen. Innerhalb dieser Jahre entwickelte sich die moderne Medizin und veränderte das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper und dessen Leiden nachhaltig. Heilungserfolge wurden möglich, an die bisher nicht zu denken gewesen war, und schufen die Grundlage unseres heutigen Lebens. Das Buch unternimmt eine Zeitreise in eine Epoche, in der die Eisenbahn und das Dampfschiff den Menschen zu fernen Horizonten brachten, in der die Welt wahrhaft globalisiert wurde und in der neue Gedanken und Überzeugungen zu Umbruch und Revolution führten. Doch der Mensch bleibt der Mensch und die Natur lässt sich nicht endgültig bezwingen: Am Ende der hoffnungsvollen Epoche stehen eine von Staatsmännern geschaffene Katastrophe und, fast wie ein tragisches Nachwort zur Saga der Triumphe, eine von Viren verursachte Pandemie: die Spanische Grippe. Ronald D. Gerste ist Arzt, Historiker und Amerikakenner. Er lebt als Buchautor und Wissenschaftskorrespondent in Washington, D.C und schreibt u. a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neue Zürcher Zeitung und DIE ZEIT.
Gerste, Ronald
Klett-Cotta
Fenster ins Gehirn. Wie unsere Gedanken entstehen und wie man sie lesen kann
Medizin Biologie
Fenster ins Gehirn. Wie unsere Gedanken entstehen und wie man sie lesen kann

Fenster ins Gehirn. Wie unsere Gedanken entstehen und wie man sie lesen kann

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Zu wissen, was im Kopf eines anderen vor sich geht, gehört zu den ältesten Sehnsüchten der Menschheit. Längst sind Wissenschaftler dabei, Gedanken aus der Hirnaktivität auszulesen. Der renommierte Neurologe John-Dylan Haynes hat es geschafft, verborgene Absichten in den Hirnen seiner Probanden zu entschlüsseln. Seine Forschungen ergeben provokante Fragen: Sind unsere Gedanken wirklich sicher? Wird man irgendwann per Gehirnscan unsere Wünsche und Gefühle oder gar unsere PINs auslesen können? Kann die Werbung unsere Hirnprozesse gezielt beeinflussen, um uns bestimmte Produkte kaufen zu lassen – sogar gegen unseren Willen? Haben wir überhaupt einen freien Willen oder sind wir durch unser Gehirn vorherbestimmt? Noch ist es bis zum Lesen beliebiger Gedanken ein weiter Weg. Aber das kann sich vielleicht schneller ändern, als uns lieb ist. John-Dylan Haynes ist Psychologe und Neurowissenschaftler, Direktor des Berlin Center for Advanced Neuroimaging und Professor am Bernstein Center for Computational Neuroscience der Charité Berlin. Er war wesentlich daran beteiligt, das Thema Gedankenlesen für die Hirnforschung zu erschließen. Matthias Eckholdt veröffentlichte Romane und Sachbücher. Das von ihm mit Randolf Menzel verfasste Buch Die Intelligenz der Bienen wurde ein Bestseller. Für seine Arbeit wurde Eckoldt u. a. mit dem idw-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.
Haynes, John-Dylan/Eckoldt, Matthias
Ullstein
Das Tier in uns. Die biologischen Wurzeln der Menschlichkeit
Medizin Biologie
Das Tier in uns. Die biologischen Wurzeln der Menschlichkeit

Das Tier in uns. Die biologischen Wurzeln der Menschlichkeit

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Mythen von Volk und Rasse, Sex und Gender, Vererbung oder Erziehung, die Versuche im „Dritten Reich“, Menschen zu züchten, oder die Selbstoptimierungsphantasien in Leistungsgesellschaften belegen, dass wir Menschen das Verhältnis zu unserem Körper klären müssen. Martin Bleif schildert mit ansteckender Entdeckerfreude das Wunder unserer körperlichen und neurologischen Grundausstattung. Er veranschaulicht, ausgehend von der menschlichen Evolution, die Funktion und Bedeutung menschlicher Gene und Zellen bis hin zur neurologischen Architektur des Gehirns. Sachlich und ideologiefrei vermittelt er die neuesten Erkenntnisse darüber, was die Biologie über den menschlichen Körper tatsächlich weiß. Wieder geraten wir ins Staunen über unsere überwältigenden Fähigkeiten, die emotionalen wie intellektuellen, ohne den Menschen erneut eine Sonderstellung in der Ordnung der Natur – etwa als Krone der Schöpfung – anzumaßen. Martin Bleif studierte Medizin und war Leitender Oberarzt sowie stellvertretender Ärztlicher Direktor an der Klinik für Radioonkologie der Universität Tübingen. Als Facharzt für Strahlentherapie ist er seit 2012 Leitender Arzt an der Klinik für Radioonkologie in den Alb-Fils-Kliniken in Göppingen und arbeitet mit dem gesamten Spektrum der radioonkologischen Krebstherapie.
Bleif, Martin
Klett-Cotta
Das Ernährungsgefühl. Wie Emotionen unser Essverhalten bestimmen
Medizin Biologie
Das Ernährungsgefühl. Wie Emotionen unser Essverhalten bestimmen

Das Ernährungsgefühl. Wie Emotionen unser Essverhalten bestimmen

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Warum essen wir, obwohl wir nicht hungrig sind? Warum nehmen wir zu, obwohl wir hungern? Warum lässt uns unser Körper im Stich, obwohl wir die neuesten Ernährungsregeln befolgen? Melanie Mühl zeigt verständlich und mit überraschenden Einsichten, wie eng unser Essverhalten mit unseren Gefühlen verknüpft ist. Und wie wir körperlich und seelisch gesunden, wenn wir auf unser Ernährungsgefühl hören. Melanie Mühl studierte Germanistik und Journalismus an der Universität Karlsruhe und der Queens University, Kingston, Ontario. Seit Oktober 2006 ist sie Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ihr Buch „Die Kunst des klugen Essens“ stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Mühl, Melanie
hanserblau
Noise. Was unsere Entscheidungen verzerrt – und wie wir sie verbessern können
Medizin Biologie
Noise. Was unsere Entscheidungen verzerrt – und wie wir sie verbessern können

Noise. Was unsere Entscheidungen verzerrt – und wie wir sie verbessern können

Warum treffen wir, je nach Umständen, völlig unterschiedliche Entscheidungen auf ein und derselben Faktengrundlage? Wieso kommen zwei Experten, die über identische Informationen verfügen, zu komplett anderen Schlussfolgerungen? Weshalb entscheiden wir uns immer wieder falsch, ob im Beruf oder im Privatleben? Dieses Buch klärt über die Vielzahl von oft zufälligen Faktoren auf, die unsere Entscheidungsfindung stören und häufig negativ beeinflussen – sie sind im Begriff „Noise“ zusammengefasst. Wir müssen lernen, diese „Störgeräusche“ zu verstehen und mit ihnen umzugehen, nur dann können wir auf Dauer bessere Entscheidungen treffen. Daniel Kahneman ist einer der weltweit einflussreichsten Kognitionspsychologen. Er war bis 1994 Professor an der University of California in Berkeley und hat seither die Eugene-Higgins-Professur für Psychologie an der Woodrow Wilson School der Princeton University inne. Für seine Arbeit erhielt Kahneman zahlreiche Auszeichnungen namhafter Universitäten und wurde 2002 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Olivier Sibony ist Autor, Dozent und Unternehmensberater, spezialisiert auf strategische Entscheidungsfindung und die Organisation von Entscheidungsprozessen. Cass R. Sunstein ist Jurist und Inhaber des Felix-Frankfurter-Lehrstuhls an der Harvard Law School. Er war Berater von Barack Obama zu Intelligence and Communications Technologies und ist Autor zahlreicher Bücher.
Kahneman, Daniel/Sibony, Olivier/Sunstein, Cass R.
Siedler
Woher kommt Gewalt? Erklärungen aus Neurowissenschaften, Psychologie, Soziologie & Co
Medizin Biologie
Woher kommt Gewalt? Erklärungen aus Neurowissenschaften, Psychologie, Soziologie & Co

Woher kommt Gewalt? Erklärungen aus Neurowissenschaften, Psychologie, Soziologie & Co

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Warum tun Menschen so etwas!? Dies ist oft die erste Frage, die sich aufdrängt, wenn wir in den Medien oder im echten Leben Zeugen von Gewalt werden. Dieses Buch erklärt die Ursachen von Gewalt nicht aus der eingeschränkten Sicht einer einzelnen Fachdisziplin, sondern verbindet die Erklärungsansätze aus Hirnforschung, Kriminologie, Soziologie, Psychologie, Psychiatrie, Genetik, Pädagogik, Geschichtswissenschaften und Justiz zu einem großen, spannenden und verständlichen Bild. Und immer nah an Fallbeispielen, die uns die erschreckende Vielfalt menschlicher Gewalt vor Augen führen: Gewalthandlungen einzelner Täter, Gewalt zwischen Gruppen, Randale und Krawalle durch Gangs und Hooligans, gewaltsame ethnische und religiöse Konflikte, Extremgewalt in Form von Amok und Terror bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen und Völkermord. Nicht zuletzt kann das Wissen aus diesem Buch dazu beitragen, eine andere große Frage zu beantworten: Wie kann Gewalt eingedämmt oder gar verhindert werden? Prof. Dr. med. Bernhard Bogerts ist Hirnforscher und Psychiater. Für seine Forschungsarbeiten zu hirnbiologischen Grundlagen psychischer Störungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Zudem wurde er durch seine Arbeiten über psychische und hirnpathologische Befunde bei Gewalttätern bekannt.
Bogerts, Bernhard
Springer Berlin
Die Vermessung des Lebens. Wie wir mit Systembiologie erstmals unseren Körper ganzheitlich begreifen – und Krankheiten verhindern, bevor sie entstehen
Medizin Biologie
Die Vermessung des Lebens. Wie wir mit Systembiologie erstmals unseren Körper ganzheitlich begreifen – und Krankheiten verhindern, bevor sie entstehen

Die Vermessung des Lebens. Wie wir mit Systembiologie erstmals unseren Körper ganzheitlich begreifen – und Krankheiten verhindern, bevor sie entstehen

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Weltweit forschen Wissenschaftler mit Hochdruck daran, den menschlichen Körper ganzheitlich zu verstehen, von der kleinsten Zelle bis zum gesamten Organismus, von der Psyche bis zum Umwelteinfluss. Mit moderner Technik und neuen Algorithmen entschlüsseln Systembiologen die unfassbar vielen Stoffwechselvorgänge und Verhaltensmuster, die unsere Existenz ausmachen. Ihre Erkenntnisse wachsen täglich – und werden die Medizin revolutionieren. Je besser wir wissen, wie Krankheiten entstehen, desto eher können wir sie verhindern. In seinem neuen Buch zeigt Bestsellerautor Peter Spork, welche Chancen diese zukunftsweisende Wissenschaft für jeden von uns birgt: Schon bald werden wir in der Lage sein, unsere eigene Gesundheit und Fitness zu steuern, sodass wir besser gegen chronische Krankheiten geschützt sind und das Altern verlangsamen. Peter Spork studierte Biologie und wurde im Bereich Neurobiologie/Biokybernetik promoviert. Er ist freiberuflicher Wissenschaftsjournalist und viel eingeladener Redner bei Firmenkongressen und ärztlichen Fachtagungen. Er hat mehrere populärwissenschaftliche Sachbücher veröffentlicht, darunter der Bestseller „Der zweite Code“ (2009), und ist außerdem Autor und Herausgeber des Newsletter Epigenetik.
Spork, Peter
DVA
Konzentration. Warum sie so wertvoll ist und wie wir sie bewahren
Medizin Biologie
Konzentration. Warum sie so wertvoll ist und wie wir sie bewahren

Konzentration. Warum sie so wertvoll ist und wie wir sie bewahren

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Unsere Fähigkeit, sich zu konzentrieren, nimmt rapide ab. Das beobachten wir täglich an uns selbst und unseren Mitmenschen. Immer mehr Reize durchströmen uns, Studien legen nahe, dass elektronische Medien die Gehirnstruktur verändern, unsere Aufmerksamkeitsspanne scheint in freiem Fall. In vielen wächst daher die Sehnsucht, sich endlich wieder in Ruhe auf etwas oder auch auf sich selbst konzentrieren zu können. Doch was ist eigentlich Konzentration? Wie funktioniert sie? Und was kann man tun, um sie zu bewahren? Ausgehend von seinen persönlichen Erfahrungen in einem Schweigeseminar im Himalaja unternimmt Kitz eine kurzweilige Reise durch die Biologie, Psychologie, Philosophie und Kulturgeschichte der Konzentration – die ein oder andere Konzentrationsübung inklusive. Eine Reise, in der Stephen King Mozart herausfordert, Goethe einen Trick der italienischen Kunstwelt entlarvt und eine Katze eine Geburtstagseinladung absagt. Die Reiseroute führt entlang des Körpers, der großen Anteil daran hat, dass wir aufmerksam sein können: von den Augen bis zu den Fußsohlen. Volker Kitz studierte Jura. Er veröffentlicht Beiträge in internationalen Fachzeitschriften ebenso wie Essays in Die Zeit, Welt am Sonntag oder SPIEGEL. Seine Bücher erscheinen regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Kitz, Volker
Kiepenheuer & Witsch
Das Gehirn hat kein Geschlecht. Wie die Neurowissenschaft die Genderdebatte revolutioniert
Medizin Biologie
Das Gehirn hat kein Geschlecht. Wie die Neurowissenschaft die Genderdebatte revolutioniert

Das Gehirn hat kein Geschlecht. Wie die Neurowissenschaft die Genderdebatte revolutioniert

Noch immer hält sich der Mythos, Frauen und Männer würden sich in Eigenschaften und Verhaltensweisen grundlegend unterscheiden. Auch die Wissenschaft versuchte lange zu beweisen, dass männliche und weibliche Gehirne von Natur aus unterschiedlich ticken. Die israelische Neurowissenschaftlerin Daphna Joel widerlegt diese Theorie. Anhand neuester Studien und ihrer eigenen bahnbrechenden Forschung belegt sie, dass jedes Gehirn ein einzigartiges Mosaik ist, das sowohl „männliche“ als auch „weibliche“ Merkmale in sich vereint. Und sie erklärt, warum wir alle verlieren, wenn wir an Geschlechterstereotypen festhalten. Ein faszinierender Blick auf unser Gehirn und ein starkes Plädoyer für die Abkehr von einem System, das Menschen aufgrund ihres Geschlechts in zwei Kategorien einteilt. Dr. Daphna Joel ist Dozentin für Neurowissenschaften und Psychologie an der Universität Tel Aviv. Sie ist eine Expertin im Bereich Gehirn, Geschlecht und Gender und eine gefragte Keynote-Speakerin auf Kongressen und Symposien auf der ganzen Welt.
Joel, Daphna
dtv
Die Entdeckung der Medizin. Eine Kulturgeschichte von Homer bis Hippokrates
Medizin Biologie
Die Entdeckung der Medizin. Eine Kulturgeschichte von Homer bis Hippokrates

Die Entdeckung der Medizin. Eine Kulturgeschichte von Homer bis Hippokrates

Die antiken Griechen haben bedeutende Leistungen im Bereich der Medizin erbracht. Weltweit wird bis heute der „Hippokratische Eid“ von Ärzten und Patienten gleicherweise bewundert: als Gründungsdokument für ethisches Verhalten und ärztliche Ideale. Scharfsinnig untersucht Robin Lane Fox, was wir wirklich über den Eid des Hippokrates wissen, und stellt die faszinierenden Schriften vor, die unter dem Namen dieses Arztes überliefert sind. Seine spannende Darstellung führt uns in die Welt der ersten Ärzte, die in Griechenland und in der ganzen Mittelmeerwelt tätig waren. Dieses anschaulich, lebendig geschriebene Buch eröffnet viele unbekannte und neue Aspekte der Welt des Altertums – die Themen reichen von Frauen-Medizin, Herrschaft, Kunst, Sport bis hin zu Sex und Botanik. Eine außergewöhnliche Reise in die antike Kultur von Homer bis zu den dankbaren Erben in der islamischen Welt und der beginnenden westlichen Moderne. Robin Lane Fox studierte Alte Geschichte und Altertumswissenschaften an der Universität Oxford, wo er bis 2014 am New College lehrte. Als leidenschaftlicher Gärtner schreibt er eine regelmäßige Kolumne für die „Financial Times“ über Garten- und Landschaftsgestaltung. Auf den Spuren Alexanders ist er von Griechenland bis nach Indien gereist.
Lane Fox, Robin
Klett-Cotta
Bewusstsein. Die ersten vier Milliarden Jahre
Medizin Biologie
Bewusstsein. Die ersten vier Milliarden Jahre

Bewusstsein. Die ersten vier Milliarden Jahre

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Joseph LeDoux führt uns mit seinem Buch packend vor Augen, wie sehr wir unseren Vorfahren ähneln, deren Spuren noch immer in uns zu finden sind. Wie haben sich Nervensysteme vom Einzeller bis hin zu den Tieren immer vielschichtiger aufgebaut? Wie konnten sich Gehirne bei Primaten und Menschen ausbilden? Wie erlangten wir Bewusstsein? Und warum ereignet sich das „Wunder der Selbsterkenntnis“ überhaupt? Welche Chancen und Gefahren bedeutet es heute, am Ende des Anthropozäns, ein selbstbewusster Mensch zu sein? Joseph LeDoux beschreibt die Vor- und Frühgeschichte des menschlichen Selbstbewusstseins, die mehr als vier Milliarden Jahre umgreift. Es ist eine umfassende Urgeschichte von fast allem, was den Menschen kennzeichnet, ausmacht und ihn so einzigartig und so bedrohlich für Natur, Tier und sich selbst werden ließ. Joseph LeDoux ist ein US-amerikanischer Psychologe, der am Center for Neural Science an der New York University unterrichtet. Er erforscht, welche Funktionen Angst in den menschlichen Nervensystemen auslöst. Er wurde vielfach ausgezeichnet und veröffentlichte den Weltbestseller „Im Netz der Gefühle“.
LeDoux, Joseph
Klett-Cotta
Pandemie sei Dank! Was Seuchen in Österreich bewegten
Medizin Biologie
Pandemie sei Dank! Was Seuchen in Österreich bewegten

Pandemie sei Dank! Was Seuchen in Österreich bewegten

„Pandemien haben immer viel Leid über die betroffene Bevölkerung gebracht und zu vielen schweren Schicksalsschlägen geführt. Aber gerade die negativen Erfahrungen bewirkten innovative Lösungen, die in der Seuchenbekämpfung nützlich waren“, so Daniela Angetter-Pfeiffer von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie beschreibt Staunen machend die Wirkungen und Epoche machenden Neuerungsfolgen massenhaft verbreiteter Infektionskrankheiten: von der Einführung der Straßenreinigung im 14. Jahrhundert über die erste Massenimpfaktion gegen Pocken in Österreich im Jahr 1800 bis zur Gründung der weltweit ersten Pestkommission Österreichs 1897, dem anno 1913 verabschiedeten Epidemie-Gesetz und der Schaffung des europaweit ersten Volksgesundheitsministeriums in Wien. Dieses übernahm dann das Gesundheitsmanagement der Spanischen Grippe am Ende des Ersten Weltkriegs. Und darüber hinaus. So sind die in den 1920er entstandenen Gemeindebauten auch eine unmittelbare Reaktion auf die Tuberkulose.
Angetter-Pfeiffer, Daniela
Amalthea
Unsichtbarer Tod. Der Kampf der Menschheit gegen Viren und Bakterien
Medizin Biologie
Unsichtbarer Tod. Der Kampf der Menschheit gegen Viren und Bakterien

Unsichtbarer Tod. Der Kampf der Menschheit gegen Viren und Bakterien

Am Anfang war der Lockdown: Menschen wurden sesshaft, Tiere gesellten sich zu ihnen. Das war praktisch. Aber tödlich. Weil sich unsere Vorfahren das Sterben nicht erklären konnten, suchten sie Antworten bei den Göttern. So entstanden religiöse Hygiene- und Nahrungsvorschriften. Man fand heraus, welchen Wert saubere Straßen, frisches Wasser, gut belüftbare Wohnungen besaßen, man entdeckte die Keime und das Penicillin. Dirk Bockmühl nimmt uns mit auf einen faszinierenden Streifzug durch die Geschichte der Zivilisation, der Religionen, der Architektur, der Medizin und der Wissenschaften. Er erzählt eine Geschichte ohne Ende, ein wesentliches Kapitel schreiben wir alle gerade selbst. Prof. Dirk Bockmühl forschte bereits als Doktorand zu Keimen: In seiner Dissertation befasste er sich mit den krankheitsfördernden Mechanismen beim Hefepilz. Seit 2010 ist er Professor für Hygiene und Mikrobiologie an die Hochschule Rhein-Waal in Kleve.
Bockmühl, Dirk
dtv
Das lachende Baby. Fröhliche Wissenschaft. Was Babys glücklich macht
Medizin Biologie
Das lachende Baby. Fröhliche Wissenschaft. Was Babys glücklich macht

Das lachende Baby. Fröhliche Wissenschaft. Was Babys glücklich macht

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Das erste Lachen von Babys ist ein magischer Augenblick. Eltern erinnern sich immer daran. Wir wissen, dass ein Baby in den ersten zwei Jahren mehr lacht als in allen folgenden, aber warum sie so viel lachen, ist wenig erforscht. Der Entwicklungspsychologe Caspar Addyman ist diesem Phänomen nachgegangen und kommt zu dem Schluss, dass Lachen evolutionär tief in uns verwurzelt und wichtig für unsere frühe Entwicklung ist. Mit dem Lachen teilt uns das Baby seine Erfolge mit, und es lohnt sich, innezuhalten und zu betrachten, wie Babys gedeihen und sich anstrengen, größere Ziele zu erreichen. Addyman befragt psychoanalytische und philosophische Konzepte, erklärt, wie sich Babys durch einfache Vergnügungen wie Kitzeln und beim Baden mit Wasserspritzen ihres Körpers bewusst werden, was Lächeln im Schlaf bedeutet, wie wichtig Berührungen und Musik sind, und dass das Kuckuck-Spiel, das alle Babys begeistert, die reine soziale Interaktion ist. Dr. Caspar Addyman ist Dozent für Psychologie und Direktor des InfantLab an der Goldsmiths University of London. Er hat Mathematik und Biologie studiert und an dem renommierten Birkbeck Babylab promoviert. Seit 2012 untersucht er, was Babys zum Lachen bringt und warum.
Addyman, Caspar
Kunstmann